Kurz gesagt
FID maß nur die erste Eingabeverzögerung. INP betrachtet Interaktionen über die Session und berichtet einen hohen Perzentilwert. Ein schweres Menü, Formularfeld oder script-getriebenes Rendering kann dadurch ein echtes Reaktionsproblem sichtbar machen.
Die meisten INP-Probleme entstehen durch zu viel JavaScript auf dem Main Thread, teure Event Handler, langsames Rendering nach State Changes oder Drittanbieter-Code auf Seiten, wo er sein Gewicht nicht verdient.
Wo es wehtut
INP wird schmerzhaft, wenn eine Seite geladen aussieht, sich aber nicht bereit anfühlt. Nutzer klicken, nichts passiert, und das Team diskutiert Formulartext, während der Browser Skripte abarbeitet.
Was zu prüfen ist
- Welche Interaktion erzeugt in Felddaten oder Performance Trace die längste Verzögerung?
- Blockieren Long Tasks, Hydration, Analytics, Chat-Widgets oder Embeds den Main Thread?
- Kann teure Arbeit aufgeteilt, verzögert, gecacht oder aus dem Seitentemplate entfernt werden?
Häufige Fragen
Was ist INP?
INP, oder Interaction to Next Paint, misst, wie schnell eine Seite nach Nutzerinteraktionen wie Klicks, Taps und Tastatureingaben sichtbar reagiert.
Was ist ein guter INP-Wert?
Google bewertet INP unter 200 Millisekunden als gut. Werte über 500 Millisekunden sind schlecht und weisen oft auf schweres JavaScript oder Rendering-Arbeit hin.
Was sollten Sie bei INP zuerst prüfen?
Starten Sie mit den langsamsten echten Interaktionen, langen Main-Thread-Tasks, Drittanbieter-Skripten, Hydration-Kosten und Event Handlern in Formularen, Menüs, Filtern und Checkout-Schritten.
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