Kurz gesagt
Ein production-ready System hat klare Anforderungen, getestete Kernpfade, bekannte Fehlerszenarien, Monitoring, Logging, Zugriffskontrollen, Performance-Erwartungen und einen Rollback-Plan.
Der genaue Standard hängt vom Risiko ab. Eine Kampagnen-Seite, ein Payment-Flow, ein medizinischer Workflow und ein Investor Data Room brauchen nicht dieselbe Definition of Done.
Wo es wehtut
Production-ready tut weh, wenn etwas lokal funktioniert, aber keinen Owner, keine Observability, keinen Recovery-Pfad oder keine Antwort für echte Daten hat. Der erste Incident wird zur fehlenden Checkliste.
Was zu prüfen ist
- Welches Production-Risiko entsteht, wenn das im echten Betrieb fehlschlägt?
- Wie erkennt, diagnostiziert und rollt das Team einen Fehler zurück?
- Wer besitzt Feature, Daten, Abhängigkeiten und Support-Pfad nach Release?
Häufige Fragen
Was bedeutet production-ready?
Production-ready heißt, dass Software für echte Nutzer und echte Daten geeignet ist, weil die wichtigsten Betriebskontrollen vorhanden sind.
Heißt production-ready fehlerfrei?
Nein. Es heißt, dass erwartbare Risiken verstanden, getestet, überwacht, dokumentiert und verantwortet sind, mit einer glaubwürdigen Reaktion bei Fehlern.
Was sollten Sie vor production-ready zuerst prüfen?
Prüfen Sie kritischen Nutzerpfad, Datenhandling, Monitoring, Zugriffskontrolle, Performance, Rollback, Dokumentation und benannten Owner.
Verwandte Begriffe
